23 Konfirmanden lernen „die tätige Seite des Glaubens“ kennen

Die Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinde Kölschhausen haben mit Pfarrerin Tanja Kamp-Erhardt ein Praktikum in den Häusern der Königsberger Diakonie in Wetzlar absolviert. An drei Tagen sind die Mädchen und Jungen auf verschiedenen Stationen gewesen. Unter Anleitung von Therapeuten nahmen sie Kontakt zu den Bewohnern auf. Die alten Menschen nahmen die Zuwendung dankbar an. Sie suchten das Gespräch und waren erfreut, mit den Konfirmanden Brett- oder Ballspiele machen zu können. Dabei mussten die Konfirmanden auch erleben, dass ein Senior sie schon mal im „Mensch ärgere dich nicht“ schlagen kann. Insgesamt 23 Konfirmanden haben in den ersten Sommerferienwochen an dem Einsatz teilgenommen. Bereits im dritten Jahr führt die Kirchengemeinde diese Aktion durch, so Pfarrerin Kamp-Erhardt. Die Idee, die auf Gemeindemitarbeiterin Edith Doffing zurückgeht, ist, dass die Jugendlichen die tätige Seite des Glaubens kennenlernen. Der Einsatz sei eine Bereicherung für die Jugendlichen, die Pfleger auf den Stationen und auch für die Heimbewohner selbst, so Pflegedienstleiter Werner Reusch. Einige Wochen vor dem Einsatz hatte Heimleiterin Eva Steinmetz den Konfirmandenunterricht besucht und die jungen Menschen auf die Erlebnisse in den Häusern der Königsberger Diakonie vorbereitet. Im Unterricht hatten sich die Jugendlichen auch mit der biblischen Sicht des Dienens beschäftigt.Dabei stießen sie auch auf die Begründung der Diakonie: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ (Matth. 25,40).Nach Angaben von Reusch erinnern sich die Heimbewohner gerne an die Begegnungen mit den Jugendlichen. Die Konfirmanden sprachen sich dafür aus, dass auch die nächsten Jahrgänge ebenfalls die Chance erhalten, in die Berufswelt von Pflegepersonal Einblick zu nehmen.

Evangelische Kirchengemeinde Kölschhausen  -  Email: info@kirchengemeinde-koelschhausen.de

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