Frauenfreizeit vom 26.6. - 28.6.2012

Kassel, im nördlichen Teil von Hessen, war Ziel unserer Frauenfreizeit 2012.
Bericht von Edith Doffing.

Abfahrt ist am Bahnhof Wetzlar. Aus dem Lautsprecher ertönt folgende Ansage: „Wir wünschen der Reisegruppe Doffing aus Bechlingen eine gute Fahrt.“ Nach knapp zweistündiger, kurzweiliger Zugfahrt (für Essen und Trinken war gesorgt: Brezeln, Käse, Weintrauben und Sekt, oder war es Cola) Ankunft in Kassel. Extra für uns (oder für die Documenta) war auf dem Bahnsteig schon der Rote Teppich ausgerollt. Mit der Tram ins Druseltal zu unserem Quartier im CVJM Gästehaus. Frau Degenhardt hieß uns herzlich willkommen und gab uns praktische Tipps für unseren Aufenthalt. Unser erstes Ziel, die Karlsaue, vereinigt mit ihren künstlich angelegten Wasserläufen und ausgelagerten Elementen der Documenta Geschichte und Gegenwart. Die Cafè‘s an der Fulda laden zum Verweilen ein. Gestärkt und erfrischt teilt sich die Gruppe. Die einen zieht es in die Stadt zum Bummeln, die anderen möchten noch zur Blumeninsel laufen. Weh dem, der keine Strümpfe an hat, der muss zu Rossmann gehen und sich welche kaufen. Müde und erfüllt von vielen Eindrücken treffen wir uns zum Tagesrückblick. Dabei lassen wir uns leiten von Vers 2 aus Psalm 23:
„Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führet mich zum Ruheplatz am frischen Wasser“.
Am Mittwoch wollen wir hoch hinaus. Der höchste Punkt in Kassel ist das Herkulesdenkmal, da steht man vor nackten Tatsachen. Wir tun es dem Wasser gleich und laufen abwärts zum Schloss Wilhelmshöhe Im Biergarten beim Kaskadenhaus machen wir eine Pause, lassen uns Flammkuchen schmecken und warten auf den Beginn der Wasserspiele. Die begannen eher und ganz anders als erwartet, denn der Himmel öffnete seine Schleusen, doch dann ertönte endlich das Signal, das die Wasserspiele einleitet. Pünktlich zum Beginn kam auch die Sonne wieder hinter den Wolken hervor. Höhepunkt der Wasserspiele ist die 50 Meter hohe Fontäne im Schlosspark. Wer in Kassel ist, sollte sich die Löwenburg nicht entgehen lassen. Leider muss man, um dieses Ziel zu erreichen, wieder den Berg hinauf. Ein schöner aber steiler Weg, für manche von uns eine echte Herausforderung, die Belohnung war ein herrlicher Blick auf die Stadt. Mit der Aussicht auf einen schönen Grillabend schaffen wir auch noch den Heimweg. Leider bereitet der Regen dem Grillen ein rasches Ende.Nicht so schlimm, wir haben ja schon gegessen, und ein gemütlicher Gruppenraum wartet auf uns. Damit es so richtig gemütlich wird, müssen noch ein paar Kerzen angezündet werden. Was tun wenn die Arme zu kurz sind, ganz einfach, Andrea krabbelt zum  Anzünden der Kerzen auf den Tisch. Beim Tagesrückblich lassen wir uns leiten von Vers 6 aus Psalm 23:
„Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.“
Für den dritten und letzten Tag der Freizeit steht eine 3-stündige Stadtrundfahrt auf unserem Programm.
Nach einem reichhaltigen Frühstück geht es zum Bahnhof. Halt, erst noch 20 „Ahle Würste“ einpacken, dann alle Koffer in Schließfächer verstauen, damit die Hände frei sind für andere Einkäufe. Da gibt es eine Markthalle die allerhand zu bieten hat, aber auch Modegeschäfte lassen manches Herz höher schlagen. So hoch, dass man das Aussteigen an der richtigen Haltestelle verpasst. Nach der Stadtrundfahrt noch ein gutes Eis und ohne Zugverspätung zurück nach Aßlar. Obwohl Deutschland im Fußballfieber war, wurden wir am Bahnhof abgeholt.

Evangelische Kirchengemeinde Kölschhausen  -  Email: info@kirchengemeinde-koelschhausen.de

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