Frühstückstreffen der Frauen

am 07.10.2009 in Kölschhausen: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“.
Zu diesem Thema hatte die Frauenhilfe der Ev. Kirchengemeinde Kölschhausen ins Friedrich-Winter-Gemeindehaus eingeladen. Die Referentin, Frau Doris Schulte, ist in Vancouver/Kanada geboren und lebt heute in Altenkirchen (Westerwald). Sie ist Gastdozentin und Referentin bei Frühstückstreffen, Seminaren und Freizeiten. Gemeindemitarbeiterin Renate Becker (Naunheim) begrüßte die zahlreichen Gäste und stellte ihnen die Referentin vor. Zur Einstimmung sang sie mit uns einen Kanon. Das bewährte Vorbereitungsteam aus Bechlingen hatte ein verlockendes Frühstücksbüffet vorbereitet, an dem sich die Frauen zunächst stärkten, bevor sie dem Vortrag von Frau Schulte lauschten. Die Referentin verstand es, die Zuhörerinnen mit ihren Ausführungen gleich zu Beginn ihres Vortrages zu fesseln und zu erheitern: Eine positive Einstellung zum Leben und das Trachten nach Freude sei eine Sache, für die man sich entscheiden müsse, denn die Freude im Leben hätte eine große Kraft, sie sei etwas Köstliches, Spaß und Entspannung würden helfen, mit Schwierigkeiten besser fertig zu werden. Sie ermunterte die Zuhörerinnen dazu, Augenblicke bewusst zu genießen und so mit den Anforderungen des Alltags leichter umgehen zu lernen. Unterm Strich gehe es um die Freiheit, die Gott den Menschen geschenkt hat. Man solle sich nicht gefangen nehmen lassen von Süchten. Eine der mächtigsten Süchte sei die Sorge. „Worry“, das englische Wort für Sorge hat seinen Ursprung in den Worten würgen und ersticken. Sie zitierte das Bibelwort von dem Samen, der auf Dornengestrüpp fällt und erstickt. Eindringlich wies Doris Schulte darauf hin, dass die Menschen sich mit ihrer Sorgentendenz auseinander setzen müssten. Die Freude im Leben sei die Balance, die mit positivem Denken und Erwartungen Kräfte frei setzte. Sie zitierte den Apostel Paulus, der trotz vieler Widrigkeiten nicht müde wurde, von der Freude, die von Gott kommt, zu reden. „Sorge um nichts, bete um alles, Gott wird Wache halten, selbst kann man das nicht“, das waren die Worte, die sie den Frauen wiederholt zurief, denn die Freude und das Gute an sich heran zu lassen, münde in einer lebendigen Beziehung zu Gott.
Bericht von Lydia Rau

Evangelische Kirchengemeinde Kölschhausen  -  Email: info@kirchengemeinde-koelschhausen.de

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