Katharina Graben fährt nach Burkina Faso.

Schon lange hatte sie dem Termin entgegen gefiebert und sich seit einem Jahr in TIKATOSeminaren auf die Reise vorbereitet.
Nun ist es bald soweit: Am 27. Dezember fliegt die 16-jährige Katharina Graben bis zum 14. Januar mit den weiteren neuen Gruppenmitgliedern Katja Heikenwälder aus Nauborn und Peter Balß aus Schöffengrund unter Reiseleitung von Heidi J. Stiewink und Dr. Wilhelm Wilmers nach Burkina Faso. Seitdem sie als Zwölfjährige von der Entwicklungshilfe- Arbeit des synodalen Arbeitskreises Brot für die Welt-TIKATO für das zweitärmste Land der Erde gehört, gelesen und Bilder gesehen hatte, stand ihr Entschluss fest: “Da will ich hin, um selbst zu sehen, wie die Menschen ihr schweres Leben dort meistern und welche Bedingungen dort herrschen“. Mit anderen ihrer Klasse der Alexander von Humboldt-Schule in Asslar warb sie um Spenden für TIKATO-Projekte und fand beim Religionslehrer Pfarrer Andreas Engelschalk auch große Unterstützung. In den letzten zwei Jahren engagierte sie sich auch in öffentlichkeitswirksamen Aktionen von TIKATO und wuchs so gut in die Gruppe
hinein.
Projektbesichtigungen wie der Staudamm von Tikato und die Folgen des Staudammbruchs für die Menschen der Region um Tikato/ Pissila, das Ausbildungszentrum zur Trocknung von Früchten unweit von der Hauptstadt Ouagadougou, der christliche Kindergarten und das Techniker-Berufsschulzentrum in Koudougou stehen als erstes auf dem Programm. Gespräche mit Menschen in Dörfern und Städten, in Gottesdiensten, mit dem kirchlichen Partnerbüro ODE und in Familien werden den durch die Vorbereitungsseminare bereits gewonnenen Wissensstand vertiefen. Den krassen Unterschied von Arm und Reich, die Diskrepanz zwischen dem Leben auf dem Lande und dem in der Hauptstadt mit all ihren Vor- und Nachteilen wird für die Reisegruppe an unterschiedlichsten Vorhaben und Besuchen in Dörfern und Städten erlebbar werden. Aber erst einmal stehen noch weitere Vorbereitungen und damit auch erhebliche Gesundheitsvorsorge- Impfungen auf dem Programm. Durch die Hochwasserkatastrophe in der Hauptstadt ist nämlich neben den üblichen afrikanischen auch mit weiteren Krankheiten der Bevölkerung durch verunreinigtes Trinkwasser zu rechnen. Und auch darauf heißt es, sich vorzubereiten. Und wenn Katharina dann zurück kommt, will sie in ihrer Heimatgemeinde gerne von ihren Eindrücken berichten. Darauf kann man schon heute gespannt sein
Heidi J. Stiewink

Evangelische Kirchengemeinde Kölschhausen  -  Email: info@kirchengemeinde-koelschhausen.de

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