Kreissynodalvorstand in Werdorf eingeführt

Neuwahlen zum Kreissynodalvorstand (KSV) Braunfels gab es auf der Synode im November vergangenen Jahres. Jetzt hat Assessor Dr. Hartmut Sitzler (Kröffelbach) neun KSV- Mitglieder mit Gebet und Segen neu eingeführt, an ihr Gelöbnis erinnert oder aus ihrem Amt verabschiedet. Neu in den Kreissynodalvorstand eingeführt wurden Eberhard Peter (Niederlemp) als stellvertretender Synodalältester und Pfarrer Martin Reibis (Aßlar) als zweiter stellvertretender Skriba (Schriftführer). Pfarrer Roland Rust aus Kölschhausen, der im Rahmen der Synode bereits zum vierten Mal zum Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Braunfels gewählt wurde, hat dieses Amt seit 1997 inne. Mit ihm gemeinsam wurden weitere Männer und Frauen in ihren Ämtern bestätigt und im Gottesdienst an ihre Einführung erinnert: Skriba Pfarrer Marcus Brenzinger (Werdorf), die stellvertretende Synodalälteste Alice Kahn (Daubhausen), der Synodalälteste Bernd Sermond (Aßlar) sowie Thomas Tacke (Hohensolms, in Abwesenheit) als Synodalältester. Aus dem Kreissynodalvorstand verabschiedet hat der stellvertretende Braunfelser Superintendent Sitzler Dierk Schmidt aus Oberndorf und Pfarrer Jochen Weiß aus Ulm, die beide seit acht Jahren als Synodalältester und als Skriba im KSV tätig waren. Im Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Werdorf mit rund 80 Besuchern, unter ihnen auch Jörg Süß, designierter Superintendent des Kirchenkreises Wetzlar, assistierten dem Theologen dabei die KSV-Mitglieder Pfarrer Michael Perko aus Burgsolms und Bernd Sermond aus Aßlar. Segen, Gebet und ermutigende Bibelworte, auch von Pfarrern und Gemeindegliedern aus Kirchengemeinden der neuen und bestätigten KSV-Mitglieder gesprochen, begleiteten die Einführung. Verbunden mit herzlichen Worten des Dankes überreichte Pfarrer Hartmut Sitzler Geschenke für alles bereits geleistete und noch zu leistende Engagement der KSV-Mitglieder. Dies tat auch Superintendent Roland Rust, der den Einsatz von Dierk Schmidt und Pfarrer Jochen Weiß mit sehr persönlichen Worten würdigte. In den Mittelpunkt seiner Predigt hatte Sitzler die Verse 17 bis 23 aus Kapitel 33 des 2. Buches Mose gestellt. Dabei bezeichnete der Theologe den Propheten Mose als „ersten Superintendenten der Weltgeschichte“. Er habe die Aufgabe gehabt, das Volk Gottes aus der ägyptischen Gefangenschaft in die Freiheit zu führen. Das goldene Kalb evangelischer Christen sei der Erfolg, sagte er in Anspielung auf die Geschichte vom Götzendienst des Volkes. Die Erneuerung der Kirche sei jedoch nur möglich mit Zeit und Ruhe, um mit den vielen Dingen aufzuhören, auf Gott zu hören und dabei zusammenzugehören: „Führungs- und Leitungsverantwortung in der Kirche bedeutet, zusammen auf den zu hören, dem wir zusammen gehören“, brachte es der Assessor auf den Punkt. Liturgisch hatte Ortspfarrer Marcus Brenzinger den Gottesdienst mitgestaltet. Mit einem Bach-Präludium setzte Tobias Sauerbier auf der Gitarre gekonnt einen musikalischen Akzent. Dorothee Schwarz begleitete die Gemeinde an der Orgel. Dem Festgottesdienst schloss sich ein Empfang im Gemeindehaus an. Für die Magistrate der Stadt Wetzlar und der Stadt Aßlar bedankten sich Stadträtin Sigrid Kornmann (FDP) und Stadtrat Ernst Holzer (SPD) für den Einsatz des KSV, betonten seine Bedeutung für das gesellschaftliche Leben und wünschten alles Gute für die weitere Zusammenarbeit. Foto und Artikel: Barnikol-Lübeck

 

kreissynodalvorstand2017

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