Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
Jahreslosung 2013 - aus Hebräer 13,14

Viele Menschen hier aus unseren Dörfern sind in ihrem Dorf geboren worden, haben jemanden aus einem Nachbardorf geheiratet und sterben auch in ihrem Dorf. Dieses Dorf, sei es nun Niederlemp oder Kölschhausen, Breitenbach, Bechlingen oder Dreisbach ist ihre Heimat. Dort haben sie ihr Haus gebaut, die Kinder groß gezogen. Sie können sich nicht vorstellen, woanders zu wohnen. Dieses Gefühl der Heimatverbundenheit kenne ich nicht. Ich bin zwölfmal in meinem Leben umgezogen, habe in Duisburg, Hamm, Plettenberg, in Düsseldorf, bei Köln, in Heidelberg, Bonn, Bielefeld und Kerpen gewohnt. Hier in Altenkirchen wohne ich jetzt 10 Jahre – die längste Zeit, wo ich jemals gewohnt habe. Heimat oder Zuhause habe ich nie mit einem Ort verbunden, sondern mit Menschen. Dort, wo

                           
Ein gutes segensreiches Jahr 2013

wnscht Ihnen Ihre Pastorin
Dagmar Krauth-Zirk

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

 mein Mann, wo meine Familie ist, da ist meine Heimat. Da, wo mich jemand liebt, ist meine Zukunft. Der Schreiber des Hebräerbriefes kennt als Missionar ebenfalls die Heimatlosigkeit. Er reist von Ort zu Ort, bleibt hier mal ein paar Monate, dort ein paar Jahre. Auch seine Gemeinden sind unstet, denn immer öfter leiden sie unter der Verfolgung des römischen Staates und haben zudem längst die Unterstützung der jüdischen Gemeinden verloren. Aber seine Hoffnung geht längst über sein Leben hinaus. Seine Zukunft hält er für größer und weiter als seine Lebenszeit währt. Auch wenn Christen, wie einst Kain, unstet von Ort zu Ort müssen und nicht wissen, wohin sie gehören - eins bleibt ihnen gewiss: ihre Zukunft in Gott. Meine Heimat habe ich in Gott, auch wenn ich wieder umziehen muss. Mein Zuhause habe ich in Gott, selbst wenn ich die Menschen verlieren sollte, die einst meine Heimat waren. Er ist die Konstante in meinem Leben. Häuser können zerfallen, abbrennen, müssen verkauft werden. Freundschaften vergehen, Angehörige sterben. Nichts ist von Dauer in unserer Welt. Aber in Gottes Welt herrscht die Ewigkeit. Und der Ewige ist immer für uns da. Das himmlische Jerusalem wartet auf uns. Unsere ewige Heimat, wo Leid, Geschrei und Tränen für immer ein Ende finden, wie es uns in der Offenbarung versprochen wird. Darauf lasst uns vertrauen, jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit

Evangelische Kirchengemeinde Kölschhausen  -  Email: info@kirchengemeinde-koelschhausen.de

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